Einführung Strünkede - Friseur Janik

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Einführung Strünkede

Persönliches > Heimatforschung > Strünkede

Die Ritter und Freiherren von Strünkede erscheinen anfänglich als freie Adelige oder Dienstadelige "Ministerialen" des Reichsstiftes Essen, der Erzdiözese Köln und später - nach verlorenen Freiheitsbemühungen gegen dem auf Expansion bestrebten Grafen- bzw. Herzogtum Kleve - als deren Lehnsleute. In brandenburgisch/preußischen Diensten konnten sie einflussreiche Ämter erwerben.
Sie verbanden sich mit vielen namhaften Familien durch Heirat, Dienst und Vertrag. Doch blieben sie spätestens nach der Reformation, der Konvertierung von der lutherischen zur reformierten Kirche und den großen Justizreformen Friedrich II. – welche ihnen den Bankrott brachte - bei den berühmteren und mächtigeren Adelshäusern als "einfacher Dienstadel" isoliert. Eine weitere Standeserhöhung, die sie durch geschickte Heiratspolitik betrieben, blieb ihnen aber versagt.
Im Barock und Rokoko mit ihren über dem Einkünften liegenden üppigen Lebensstilen mit Ämter- und Einkünftenkauf, -beleihen und -verkauf taten ihr übriges, wozu noch ein Schwund an überlebensfähigen Nachkommen hinzukam.

Einzelheiten

Die Hauptstammlinie der Freiherren von Strünkede starb mit Albert Jobst Carl Conrad Wilhelm von Strünkede, geboren 1711 auf Haus Strünkede, gestorben 1727 in Lingen, aus. Der Besitz, die Rechte und die juristischen Instanzen von Strünkede, Herne und Castrop gingen auf die Nebenlinie der von Strünkede auf Haus Dorneburg bei Eickel über.
Diese wiederum starben mit Ludwig Conrad von und zu Strünkede zu Dorneburg, geboren 1744 auf Haus Dorneburg, gestorben 1777 auf Haus Wickrath, und vermutlich in der Erbgruft der mütterlichen Familie - der Quadt zu Wickrath - in der kath. Pfarrkirche zu Wickrath bei Mönchengladbach beigesetzt, aus.
Nun erbte sein Cousin Sigismund von und zu Strünkede zu Krudenburg bei Hünxe, geboren 1739, Strünkede und Krudenburg. Durch Schulden und den daraus erforderlichen Verkäufen wurde der Besitz stark dezimiert und immer weiter verkleinert. Die Einnahmen schwanden, wogegen die Ausgaben stiegen. 1785 erfolgt der unabwendbare Bankrott und 1786 die Übergabe der Reste des Hausgutes an seine 1741 geborene Schwester Freifrau Charlotte von und zu Strünkede zu Krudenburg. Sie heiratet den Freiherrn Adolf von Pallandt-Osterveen zu Costerwig, geboren 1746, gestorben 1815 zu Strünkede, und in der damals neuen Begräbnisstätte bei Strünkede (Forellstraße/Westring) beigesetzt. Doch schon vor seinem Tode geht 1810 der Rest der Herrschaft Strünkede als Heiratsgut an die älteste Tochter und somit an die Familie von Forell.
Die Spuren des letzten männlichen Strünkede, Friedrich Wilhelm Emil Giesbert - ein Patenkind Friedrich Wilhelm II. - verlieren sich im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts als Auswanderer nach holländisch Indien (Indonesien).


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